So hieß, wie im Jahr 2018, das Motto der Ferienakademie 2019. Es handelt sich um ein sehr komplexes und wichtiges Thema, deshalb wurde es vom letzten Jahr wieder aufgegriffen. Die Bereiche Recycling, regionale Versorgung, Ernährung sowie Gerechtigkeit spielen eine bedeutsame Rolle.

Die Kinder der Don-Bosco-Schule nahmen wie in den Vorjahren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Eduard-Mörike-Schule daran teil. Finanziert wurde die Ferienakademie über das Bildungsbüro der Städteregion Aachen , das außerdem die Maßnahmen begleitet und koordiniert. Die örtlchen Kommunalverwaltungen unterstützen die Umsetzung. Ansprechpartnerinnen der KGS Don Bosco waren Frau El Beily, Frau Löwen und Frau Zirmer.

Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück.

Am ersten Tag bauten die Kinder aus "Müll", also aus Sachen, die als Abfall in den Mülltonnen landen, eine "Umweltskulptur". Fachmännisch wurden sie dabei von dem Künstler Alexander Göttmann unterstützt. Ein ca. 2 m großes Plastikmonster entstand. Es war lange Zeit noch im Gebäude der OGS an der KGS Don Bosco zu bewundern.

 

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Am nächsten Tag hieß das Motto "Wir spielen Theater". Die Veranstaltung fand  statt im Das Da Theater. Diese wurde geleitet von einer Theaterpädagogin. Verschiedene Übungen wurden durchgeführt. Diese dienten dem gegenseitigen FAIRstehen. Sich auf einen anderen einzulassen und ihm zu vertrauen, erlebten die Kinder im Spiel "Blindenführer".  Um ihre Mimik und Gestik zu üben, wurden Spiele durchgeführt. Die Kinder liefen beispielsweise auf einem Seil oder tanzten wie Balletttänzerinnen.

Die Kinder kreierten ihre Traumwelt und schrieben ihre Ideen auf. Sie übten ihre selbst entwickelten Theaterstücke in Kleingruppen ein und führten sie anschließend den anderen vor.

Auch am Mittwoch stand ein Ausflug auf dem Programm. Wie in den Jahren zuvor war das Science College Overbach Ausflugsziel. Motto des Tages war "Auf der Suche nach der unendlichen Energiequelle".

Auf dem Dach des Colleges war ein großer Solarkocher zu sehen. Damit konnten zum Erstaunen der Kinder in einer Pfanne Spiegeleier gebraten werden.

Die Kinder bauten anschließend ihren eigenen kleinen mobilen Solarkocher. Mit dessen Hilfe konnte Essen erhitzt werden.

Die Nutzung der Sonnenenergie konnten die Kinder unmittelbar erfahren.

      

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Gleich zweimal kamen die "Ingenieure ohne Grenzen" zu Besuch. Die "Ingenieure ohne Grenzen" sind eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Sie vereinigt vor allen Studenten, aber auch Berufstätige sind beteiligt. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit.

In den beiden Projekten sollten Grundschulkindern abwechslungsreich und spielerisch eine nachhaltige Lebensweise nähergebracht werden. Die "Ingenieure ohne Grenzen" wollen Kinder durch Versuche und Anschauungsmaterial an die Themen Entwicklungszusammenarbeit, fremde Kulturen und Elektrizität heranführen.

Nach einigen Kennenlernspielen wird beim ersten Projekt "Lichtblicke im Himalaya" eine kurze Geschichte eines nepalesischen Mädchens im Grundschulalter erzählt. Danach wurde das Nepalprojekt der Ingenieure vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, eine zuverlässige Stromversorgung in einer abgelegenen Region des Himalayas zu stärken. Eine funktionierende Stromversorgung macht in der abgelegenen Region die Kommunikation mit der Außenwelt möglich. Außerdem bedeutet eine bessere Stromversorgung die Chance auf bessere Bildung, da abends Licht brennen kann. Zudem lernt die Bevölkerung den Umgang mit Elektrizität. Es ist wiederholt zu schweren Unfällen gekommen, da die Menschen nicht sachgemäß mit Elektrizität umgegangen sind.

Nach dem Infoblock ging es mit viel Gruppenarbeit und tollen Experimenten weiter. Gemeinsam wurden kleine Generatoren mit Kupferdraht gebaut.

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Am letzten Tag der 1. Woche war "Die Welt zu Tisch". Hier stand die Ernährung im Mittelpunkt. Anna Schaffrath,  eine Bauernhoferlebnispädagpgom leitete wie schon im Vorjahr die Aktivitäten.

Zuerst wurde eine Karte der Welt betrachtet. Wo kommt das Obst, das wir im Supermarkt kaufen können, eigentlich her? Brauchen wir Äpfel aus Neuseeland, wenn es eigene in der Region gibt? Was bedeutet es für die Umwelt, wenn Obst so lange Reisen macht?  Die Probleme, die durch die weltweite Vermarktung von Obst entstehen, wurden den Kindern nahe gebracht. Dann ging es lecker zu. Eine Ananas zu schälen, ist gar nicht einfach. Leckere Smoothies wurden gemixt. Vom Zusehek PICT3089n bekommt man schon Lust zum Probieren.

 

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Die zweite Woche startete mit dem erneuten Besuch der "Ingenieure ohne Grenzen". Diesmal ging es vormittags um "Trenntoiletten für Makali".

Makali ist ein Dorf in Sierra Leone. Sierra Leone liegt in Westafrika und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Wasser aus der Wasserleitung und Toiletten, wie wir sie kennen, gibt es dort nicht. Die hygienischen Bedingungen sind sehr schlecht. Deshalb kommt es häufig zu schweren Krankheiten, an denen viele Menschen sterben.

Trenntoiletten, die die meisten Kinder in Deutschland aus dem Camping Urlaub kennen, helfen in Makali die Verschmutzung des Grundwassers zu verhindern. Das Grundwasser dient auch als Trinkwasser. Verschmutztes Wasser ist die Ursache für viele Krankheiten in Sierra Leone.

Wie beim ersten Projekt wird der Tagesablauf eines Kindes in Makali vorgestellt. Vor der Schule müssen die Kinder Wasser für die ganze Familie von weit her aus einem Brunnen schleppen. Dann beginnt die Schule, die bis 17 Uhr dauert. Wenn die Schule aus ist, müssen die Kinder noch zu Hause helfen und lernen.

Dann begiann wieder die Gruppenarbeit mit Experimenten.

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Nachmittags wurde ein "Tippy Tap" gebaut. Tippy Taps ermöglichen mit einfachen Hilfsmitteln das Händewaschen mit fließendem Wasser. Nur die Seife wird mit der Hand angefasst. Tippy Taps erhöhen die Hygiene und helfen auch dabei, Krankheiten zu verhindern.

Die Gruppenleiterin hatte ein kleines Modell mitgebracht. Daran konnten die Kinder erkennen, wie ein Tippy Tap funktioniert. Danach wurde ein großes Tippy Tap gebaut. Hier waren starke Kinder gefragt. Ein Loch in den harten Lehrmboden zu graben, war gar nicht so einfach und kostete viel Schweiß und Mühe. Zumal es noch sehr heiß war. Das Tippy Tap funktionierte einwandfrei. Alle durften es einmal ausprobieren.

 

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Die Kinder bauten anschließend in Gruppen kleine Tippy Taps.

 

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Am Dienstag, 23.07.2019 fuhren die Kinder wie im Jahr davor zu einem Milchviehbetrieb nach Geilenkirchen. Anna Schaffrath begleitet die Kinder wieder an diesem Tag. Die Kinder konnten sehen, woher die Milch kommt und dass Kühe nicht lila sind. Ein Kälbchen streicheln und es zu füttern mit selbst angerührter Milch, ist für viele Kinder etwas ganz Besonderes.

Nachmittags hieß es "Bauer, Kuh und ich - Kein Tag ohne Milch". Die Kinder konnten eine künstliche Kuh melken. Das war ganz schön schwierig. Heutzutage werden Kühe meist maschinell gemolken. Dieser Vorgang faszinierte alle.

Die Pflanzenwerkstatt- Farben herstellen und kreativ werden - hieß das Thema des 8. Tages. Die Gruppenleiterin hatte Kornblumen und Studentenblumen mitgebracht. Die Blüten wurden in Mörsern zerstampft. Dadurch wurde Blütensaft gewonnen.

Rotkohl wurde ebenfalls gestampft und sein Saft gewonnen. Durch den Zusatz verschiedener Stoffe wie Säure konnten viele Farbschattierungen erzeugt werden.

Nachmittags wurden die Kinder wieder kreativ. Sie malten mit den selbst erzeugten Farben beeindruckende Bilder. Besonders eindrucksvoll war es, dass die Bilder wunderschön dufteten.

 

Am nächsten Tag war die AWA zu Besuch. "Kompost, Erde, Wasser - Versuche rund um den Kompost" war das Thema. Unser Boden besteht aus verschiedenen Bestandteilen z.B. Lehm, Sand, Ackerboden.

Es wurde untersucht, wie schnell Wasser durch die verschiedenen Bestandteile sickert.

Die Kinder rührten aus verschiedenen Bestandteilen wie Sand und Kompost und etwas Lehm ihre "eigene" Erde an. Die Erde wurde in kleine grüne Tonnen, die die AWA mitgebracht hatte, gefüllt. Dann wurde Kresse gesät.

Dann durften die Kinder zu kleinen Chemikern werden. Der Säuregehalt der verschiedenen Erden, aber auch der Säuregehalt verschiedenen Flüssigkeiten wie Milch, Apfelsaft und Essig wurde mit Hilfe von Lakmuspapier untersucht. Das Papier färbt sich je nach Säuregehalt. Rot bedeutet sehr sauer, blau ist schwach alkalisch, gelb ist stark alkalisch.

In einem weiteren Versuch wurde ein kleiner Baum aus Kaffefiltern gebastelt. Die Krone wurde mit Filzstift farbig gestaltet. Die Wurzel steckte man in ein Glas mit Wasser. Sie saugten sich voll und  auch die Krone wurde feucht. Dadurch wurden die Farben im Filzstift in ihre versteckten Farben zerlegt und wunderschöne Kunstwerke entstanden.

Am letzten Tag war unser Präsentationstag. Die Eltern konnten bestaunen, was ihre Kinder in diesen zwei Wochen erlebt, gelernt und gestaltet haben.

Schullogo

Don-Bosco-Schule

   Katholische Offene Ganztags-Grundschule
     Don Bosco
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