Im Schuljahr 2018/19 traten die Kinder der 2a einen Tag lang als Forscher in Aktion. Im Rahmen des von der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" initiierten Projekts "Tag der kleinen Forscher" war Herr Stein als Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich in der Don-Bosco Schule zu Besuch. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin machten sich die Kinder auf die Spuren von Superabsorbern und Alginat. Auch Gummibärchen spielten eine Rolle.

Zunächst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage "Wie viel Wasser passt in eine Windel?". Die Kinder stellten zuerst Vermutungen an, die von 100 ml bis zu einem Liter reichten. Dann ging es daran, die Vermutungen zu überprüfen. Wasser wurde abgemessen mit Hilfe von Messbechern und vorsichtig in die Windeln gekippt. Hier ging es um Genauigkeit. Wie richtige Wissenschaftler protokollierten die Kinder jeden Schritt genau, um später die Ergebnisse analysieren zu können. Groß war die Überraschung als die Schülerinnen und Schüler feststellten, dass eine Windel fast 2 Liter Wasser fasst, ohne dass Feuchtigkeit nach außen tritt. Wie kommt das? In den Windeln befindet sich ein Superabsorber.

Doch was passiert, wenn statt normalem Wasser Salzwasser benutzt wird? Wieder vermuteten die Kinder zunächst. Auch hier unterschieden sich die Vermutungen wieder stark. Dann wurde wieder experimentiert, um die Vermutungen zu überprüfen. Die Versuche wurden ebenfalls protokolliert, wie es sich für Wissenschaftler gehört. Das Ergebnis war eindeutig. Wesentlich weniger Salzwasser kann von einer Windel aufgenommen werden.

Die nächste Frage ergab sich von selbst. Warum ist das so? Herr Stein erklärte den Grund sehr anschaulich mit Hilfe eines Fußballtornetzes. Salzwassermoleküle sind größer und schwerer als Wassermoleküle. Deshalb kann eine Windel weniger Salzwasser als Wasser aufnehmen.

Nach einer Pause, die die Kinder sich verdient hatten, ging das Forschen weiter. Jetzt kamen die Gummibärchen zum Einsatz. Diese sind auch Absorber. Sie saugen Wasser auf und quellen dabei auf. Das passiert auch im Magen. Gummibärchen soll man in Maßen und nicht in Massen verzehren, zogen die kleinen Forscher die Lehre aus dem Versuch.

Solche Tage sollte es häufiger geben, dachten die Kinder.

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